Mein Schiff 6 Kreuzfahrt entlang der Westküste mit Lissabon & Gibraltar - Unser Reisebericht

12 Minuten zum lesen

Wir haben eine 14-tägige Kreuzfahrt entlang der Westküste mit der Mein Schiff 6 gemacht. In unserem umfassenden Reisebericht teilen wir unsere Erlebnisse mit dir. Unser absolutes Highlight war die Brücke des 25. April in Lissabon.

Tinz Twins vor der Mein Schiff 6 in La Coruña (Spanien)
Tinz Twins vor der Mein Schiff 6 in La Coruña (Spanien)

Unsere Kreuzfahrt entlang Europas Westküste und Marokko führte uns von Leixões über Le Verdon, Bilbao, La Coruña, Vigo, Porto, Gibraltar, Tanger, Cádiz und Lissabon wieder zurück nach Leixões. An allen Orten gibt es einiges zu erkunden und wir möchten dir in diesem Reisebericht unsere Highlights vorstellen.

Mein Schiff 6: Sommerzeit an der Westküste
Mein Schiff 6: Sommerzeit an der Westküste

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Start der Kreuzfahrt: Unsere Ankunft in Leixões (Porto)

Wir hatten einen späten Flug nach Porto (Portugal) und sind erst gegen 18:15 Uhr dort gelandet. Während des Landeanflugs konnten wir das Schiff das erste Mal sehen. Beeindruckend!

Mein Schiff 6 im Hafen von Leixões
Mein Schiff 6 im Hafen von Leixões

Am Flughafen in Porto sind wir mit einem Bus in ca. 5 Minuten von Flugzeug zum Terminal gebracht worden. Nachdem wir unsere Koffer hatten, sind wir zu den Transferbussen gelaufen. Der Transferservice vom Flughafen zum Schiff war von TUI Cruises sehr gut organisiert.

Am Flughafen gab es auffällig viele Mitarbeiter, die die Koffer in die Transferbusse geladen haben, wodurch wir sehr zügig los gefahren sind. Der Transfer zum Schiff nach Leixões dauerte ca. 20 min.


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Das Wetter in Leixões war an unserem Anreisetag traumhaft. Blauer Himmel und strahlender Sonnenschein. Leixões hat ein modernes Kreuzfahrt-Terminal mit einer beeindruckenden Architektur.

Auf dem Schiff sind wir erstmal zu unserer Kabine gelaufen, um uns fürs Abendessen etwas frisch zu machen. Danach sind wir zunächst zur Sicherheitseinweisung gegangen, damit wir anschließend gemütlich im Atlanik Klassik Restaurant zu Abendessen konnten.

Le Verdon-sur-Mer: Highlights an der französischen Atlantikküste

Nach einem Seetag erreichten wir Le Verdon-sur-Mer (Frankreich) an der Nordspitze der Halbinsel Médoc. Wir haben am Liegeplatz Le Verdon Berth 805 angelegt.

Wir haben uns an diesem Tag entschieden, die Stadt auf eigene Faust zu entdecken. Bis ins Stadtzentrum sind es ca. 3,5 km zu Fuß. Es gab aber auch die Möglichkeit über TUI Cruises einen Shuttlebus (Kosten: 18 €) in die Stadt Soulac-sur-Mer zu nehmen.


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Vom Hafen aus sind wir in Richtung des Yachthafens von Le Verdon-sur-Mer gelaufen. Auf dem Weg dorthin kommst du am beeindruckenden Sandstrand Plage de la Chambrette vorbei.

Als wir im Juli dort waren, war am Strand kaum etwas los. Perfekt, um eine Runde baden zu gehen. Der Yachthafen befindet sich direkt neben dem Strand und ist der Startpunkt zum Leuchtturm Phare de Cordouan, der ca. 7 km vor der Küste liegt.

Yachthafen von Le Verdon-sur-mer Leuchtturm Phare de Cordouan
Yachthafen und Leuchtturm Phare de Cordouan

Ein weiteres Highlight ist der Leuchtturm Phare de Grave, der heute als Kultur- und Informationszentrum für die maritime Geschichte der Region dient.

Für eine kleine Gebühr kannst du sogar auf den Leuchtturm hoch. Von dort hast du einen beeindruckenden Blick auf die Gironde-Mündung.

Leuchtturm Phare de Grave in Le Verdon-sur-Mer
Leuchtturm Phare de Grave in Le Verdon-sur-Mer


Bilbao Tipps: Guggenheim Museum & Sehenswürdigkeiten

Die zweite Station unserer Reise war Gatxo in der Provinz Bizkaia. Von dort sind wir mit einem Shuttle-Bus von TUI Cruises ins Stadtzentrum Bilbaos gefahren. Der Bus kostete 15 Euro pro Person.

Bilbao ist die Hauptstadt der Provinz Bizkaia und gehört zu den größten Städten Spaniens. Sehr sehenswert ist das Guggenheim-Museum mit seiner spektakulären Architektur aus Titan, Glas und Kalkstein. Entworfen wurde das Museum von Frank O. Gehry.


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Direkt vor dem Museum wartet das nächste Highlight, das Kunstwerk “Puppy” von Jeff Koons. Es stellt einen riesigen Hund dar, welcher mit Blumen bepflanzt ist. Ein schöner Fotospot, um ein Selfie zu machen.

Guggenheim Museum Kunstwerk 'Puppy'
Guggenheim-Museum und ‘Puppy’

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die Fußgängerbrücke Zubizuri über den Fluss Nervión. Die Brücke hat eine Länge von 75 m und eine Breite von 4 m. Der Architekt Santiago Calatrava hat die Brücke 1990 entworfen und sie wurde zwischen 1994 und 1997 gebaut.

Fußgängerbrücke Zubizuri
Fußgängerbrücke Zubizuri

Als Fußball-Fans sind wir zudem zum Stadion von Athletic Bilbao gelaufen, dem Estadio de San Mamés. Insgesamt passen ca. 50.000 Zuschauer in das Stadion.

Estadio de San Mamés
Estadio de San Mamés


La Coruña: Herkulesturm und schöne Strände

Nach einem weiteren Seetag haben wir in La Coruña festgemacht. La Coruña ist eine Stadt im Nordwesten von Spanien und gehört zur Region Galicien.

Der Hafen befindet sich in der Nähe des Stadtzentrums, so dass wir direkt mit unserer Erkundungstour beginnen konnten. Wir sind zunächst zum Playa del Orzán gelaufen. Es ist ein traumhafter Strand, der von einer großen Stadtmauer umgeben ist. Perfekt, um sich bei heißen Sommertemperaturen abzukühlen.

Playa del Orzán
Playa del Orzán

Als nächstes sind wir weiter zum Herkulesturm, einem römischen Leuchtturm aus dem 2. Jahrhundert, gelaufen. Der Leuchtturm gilt als Wahrzeichen der Stadt und ist auch im Wappen der Stadt verewigt.

Zudem ist der Leuchtturm immer noch ein aktives Schifffahrtszeichen und gilt als ältestes aktives Sichtzeichen der Seeschifffahrt. Der Leuchtturm ist ca. 55 m hoch und steht auf einer Anhöhe von 112 m. Für eine kleine Gebühr kann man sogar auf den Turm hinaufsteigen.

Herkulesturm
Herkulesturm

Im Weiteren ist das Castelo de Santo Antón sehr sehenswert. Es ist eine Burg aus dem sechzehnten Jahrhundert und enthält heute das archäologische und historische Museum von La Coruña. Für alle Geschichtsinteressierten lohnt sich ein Besuch sicherlich.

Castelo de Santo Antón
Castelo de Santo Antón


Vigo Highlights: Die Altstadt und das Fischerviertel

Am nächsten Tag haben wir in Vigo angelegt. Die Stadt gehört, wie auch La Coruña, zur Region Galicien. Dort konnten wir auch direkt vom Hafen in die Stadt laufen.

In der Umgebung des Hafens befinden sich einige Denkmäler, die die großen spanischen Entdecker ehren. Wir haben uns die Altstadt von Vigo mit dem alten Fischerviertel und der Basilika Santa Maria angeschaut.

Anschließend sind wir zum Castelo do Castro gelaufen und hatten einen beeindruckenden Blick über die Stadt. Wirklich sehr sehenswert.

Basilika Santa Maria in Vigo Tinz Twins auf dem Castelo do Castro
Impressionen aus Vigo

Vigo hat uns insgesamt sehr gut gefallen. Die Altstadt und Umgebung lädt zum Entdecken ein. Aber natürlich gibt es in Vigo und der Umgebung noch viel mehr zu erkunden.

Auf GetYourGuide findest du eine Vielzahl an Aktivitäten in Vigo und kannst direkt Tickets für beliebte Sehenswürdigkeiten zum Bestpreis buchen.



Zurück in Leixões: Das Tor zu Porto

Die erste Woche unserer Kreuzfahrt verging sehr schnell. Für einige Gäste war das zudem das Ende ihrer Kreuzfahrt. Da wir aber zwei Wochen gebucht hatten, haben wir an diesem Tag ganz entspannt den Shuttle nach Porto genommen.

Porto liegt im Norden Portugals an der Atlantikküste am dort mündenden Douro. Es ist das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Nordportugals. Die Altstadt Ribeira gehört seit 1996 zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Die historische Altstadt mit ihren Häuseren aus Granit hat uns beeindruckt. Aber unser Highlight in Porto war die Ponte Dom Luís I, eine Fachwerkbogenbrücke über den Douro.

Die Brücke besteht aus zwei Ebenen. Die untere Ebene ist für Fußgänger und Autos passierbar. Über die obere Ebene fährt die Bahn und sie ist für den Fußgängerverkehr freigegeben.

Wir haben die Brücke zunächst über die untere Ebene überquert. Danach sind wir in das Leben Portos eingetaucht und haben uns die Altstadt mit den vielen historischen Bauwerken angeschaut. Eine sehr sehenswerte Stadt.

Auf dem Rückweg haben wir die Brücke über die obere Ebene überquert. Und was sollen wir sagen: Der Ausblick auf die Stadt ist unbeschreiblich. Wir können wirklich jedem empfehlen die Brücke einmal über die obere Ebene zu überqueren.

Ponte Dom Luís I in Porto Tinz Twins vor der Ponte Dom Luís I in Porto Blick von der Ponte Dom Luís I in Porto
Impressionen aus Porto


Gibraltar entdecken: Der Felsen und der Flughafen

Nach einem entspannten Seetag haben wir in Gibraltar, ein britisches Überseegebiet an der Südspitze der Iberischen Halbinsel, angelegt. Schon die Einfahrt mit dem Schiff in den Hafen von Gibraltar ist beeindruckend, wenn die Sonne über dem berühmten Fels von Gibraltar aufgeht.

Gibraltar ist weltweit für das Naturschutzgebiet Upper Rock und die darin lebenden Affen bekannt. Gegen eine Gebühr kannst du das Naturschutzgebiet besichtigen. Wir haben uns an diesem Tag aber dazu entschieden, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden.

Zunächst sind wir zum Flughafen gelaufen. Das Besondere am Flughafen ist, dass du über die Start- und Landebahn laufen kannst. Ein beeindruckendes Erlebnis.

Tinz Twins auf dem Flughafen in Gibraltar mit dem Felsen im Hintergrund Start- und Landebahn des Flughafens in Gibraltar
Impressionen aus Gibraltar

Dann sind wir ins Stadtzentrum gelaufen. Die Main Street ist die Hauptstraße der Stadt und lädt zum Flanieren ein. Dort kommst du auch an an der römisch katholischen Kathedrale von Gibraltar vorbei.

Anschließend sind wir weiter zum Botanischen Garten von Gibraltar gelaufen. Das ist ein echter Geheimtipp. Viele wissen nicht, dass der Garten kein Eintritt kostet.

Eingang des Botanischen Garten in Gibraltar
Botanischer Garten von Gibraltar


Tanger (Marokko): Ein Besuch der Medina

Am nächsten Tag haben wir in Tanger, eine Hafenstadt im Norden Marokkos, angelegt. Wir waren bereits 2011 mit AIDAbella mal dort gewesen. Also waren wir gespannt, was sich in den letzten Jahren alles verändert hat.

Der Hafen ist zentral gelegen, so dass man ganz entspannt raus laufen kann. Direkt am Hafenausgang steht die Mosque Lalla Aabla. Ein beeindruckendes Bauwerk, welches 2017 fertiggestellt wurde.

Wir sind die Hauptstraße entlang in Richtung Medina gelaufen. In der Medina gibt es viele kleine Läden, um beispielsweise Souvenirs zu kaufen. Wir haben dort einen Magnet gekauft.

Ein weiteres Highlight ist das Kasbah-Museum, in dem zahlreiche Fundstücke aus der Geschichte der Region präsentiert werden.

Tinz Twins vor der Mosque Lalla Aabla in Tanger Blick auf die Stadt Tanger
Impressionen aus Tanger

Cádiz Highlights: Kathedrale und die Altstadt

Cádiz liegt auf einer Halbinsel am Atlantik in Andalusien (Süd-Spanien) und ist über mehrere Brücken mit dem Festland verbunden. Der Hafen für Kreuzfahrtschiffe befindet sich auch auf dieser Halbinsel, so dass kein Shuttle notwendig ist, um in die Altstadt zu kommen.

Tinz Twins vor einem Anker im Hafen von Cadiz
Tinz Twins vor einem großen Anker in Cádiz

Besonders sehenswert ist der Plaza de San Juan de Dios, ein großer Platz mit Palmen und einigen Geschäften sowie Cafés. Am Rande der Altstadt befindet sich zudem die Kathedrale von Cádiz.

Anschließend sind wir weiter gelaufen zum Castillo de San Sebastian, eine markante Festung aus dem 18. Jahrhundert. Der Eintritt ist kostenlos. Direkt daneben ist der berühmte Strand Playa de la Caleta.

Außerdem ist das Castillo de Santa Catalina sehr sehenswert. Es liegt auf der anderen Seite des Strands und verlangt ebenfalls kein Eintritt.

Kathedrale von Cádiz vom Schiff aus fotografiert Castillo de San Sebastian in Cadiz
Impressionen aus Cádiz


Lissabon erleben: Die spektakuläre Einfahrt unter der Brücke

Die letzte Station unserer Kreuzfahrt war Lissabon. Bereits die Einfahrt den Tejo entlang in den Hafen von Lissabon ist ein absolutes Highlight. Wir sind extra etwas früher aufgestanden, um dieses Highlight nicht zu verpassen.

Um den Hafen von Lissabon zu erreichen, fährt das Schiff nämlich unter der berühmten Brücke des 25. April durch. Die Brücke erinnert auf den ersten Blick stark an die Golden Gate Bridge in San Francisco.

Die Brücke ist doppelstöckig, wobei oben der Autoverkehr rollt und unten eine Eisenbahnstrecke ist. Einige Spuren, der sechsspurigen Brücke bestehen aus offenem Gitterrost, wodurch es zu lauten Abrollgeräuschen kommt.

Ponte 25 de Abril in Lissabon
Ponte 25 de Abril

Wenn du mit dem Schiff unter der Brücke durchfährst, hörst du diese Geräusche deutlich. Zudem hat man zunächst den Eindruck, dass das Schiff möglicherweise nicht unter der Brücke durchpasst. Aber keine Angst, das Schiff passt locker unter der Brücke durch.

In Lissabon gibt es einiges zu entdecken. Vom Hafen aus kann man direkt in die Altstadt laufen. Als wir dort waren, stand im Hafengebäude ein großes Herz mit dem Schriftzug „Lisboa“. Perfekt, um ein Erinnerungsfoto zu machen.

Tinz Twins in Lissabon
Tinz Twins in Lissabon

Die Altstadt ist sehr weitläufig, daher muss man gut zu Fuß sein, um von der Unterstadt in die Oberstadt zu kommen. Oder du entscheidest dich für eine Fahrt mit dem historischen Fahrstuhl „Elevador de Santa Justa“.

Elevador de Santa Justa in Lissabon
Elevador de Santa Justa

Lissabon war für uns das absolute Highlight der Reise. Neben der spektakulären Einfahrt über den Tejo, hat uns vor allem die Atmosphäre in der Stadt sehr gut gefallen.



Unser Fazit

Ein unvergessliches Abenteuer! Die zweiwöchige Reise mit der Mein Schiff 6 entlang der Westküste hat uns mit ihren vielfältigen Stopps in Frankreich, Portugal, Spanien und Marokko sehr gut gefallen.

Besonders die Einfahrt nach Lissabon und die Entdeckungen in Gibraltar werden uns ewig in Erinnerung bleiben. Eine Kreuzfahrt-Route, die wir wirklich jedem nur wärmstens empfehlen können!


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