Mein Schiff Flow - Faszination Mittelmeer & Atlantikküste
Wir haben eine 11-tägige Kreuzfahrt mit der Mein Schiff Flow gemacht. In unserem umfassenden Reisebericht möchten wir unsere Eindrücke mit dir teilen. Eines unserer Highlights war die Sagrada Família in Barcelona – ein beeindruckendes Bauwerk.

Unsere Kreuzfahrt führte uns von Palma (Mallorca) über Barcelona, Cartagena, Málaga, Tanger, Cádiz und Lissabon wieder zurück nach Palma. An allen Destinationen gibt es viel zu entdecken. Die Highlights unserer Reise stellen wir dir in diesem Bericht vor.

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Ankunft in Palma (Mallorca): Erster Eindruck von der Mein Schiff Flow
Wir hatten einen frühen Flug nach Palma und sind schon gegen 8:00 Uhr in Palma gelandet. Vom Flughafen sind wir mit Transferbussen zum Schiff gebracht worden. Die Organisation des Transfers war sehr gut, wie wir es von TUI Cruises gewohnt sind.
Das Wetter in Palma war an unserem Anreisetag traumhaft schön, strahlender Sonnenschein. Die Mein Schiff Flow lag an der gleichen Pier wie die Mein Schiff Relax bei unserer letzten Mittelmeer-Kreuzfahrt vor 1,5 Jahren.
Da wir bereits gegen 9:15 Uhr auf dem Schiff waren, konnten wir ganz gemütlich im Sur Mer Bistrot frühstücken. Dort gibt es aus unserer Sicht das beste Frühstück auf See. Klare Empfehlung!
Nach dem Frühstück haben wir das Schiff erkundet. Das Schiff ist zwar baugleich zur Mein Schiff Relax, dennoch gibt es ein paar Unterschiede. Die Street Art Bar ist beispielsweise anders designt und die Captain’s Bar sieht auch anders aus.
Um die Mittagszeit war unsere Kabine dann bezugsbereit. Bei Mein Schiff® bekommt man eine SMS, wenn man seine Telefonnummer bei der Buchung angibt. Sehr praktisch, um sofort zu erfahren, wann man auf seine Kabine kann.
Vor dem Abendessen sind wir schließlich noch zur verpflichtenden Sicherheitseinweisung gegangen, damit wir anschließend gemütlich im Atlantik Restaurant zu Abendessen konnten.
Barcelona Landgang: Sagrada Família und Park-Highlights
Am ersten Tag unserer Reise waren wir in Barcelona, die Hauptstadt Kataloniens. Da wir schon öfters in Barcelona waren, aber uns noch nie die Sagrada Família angeschaut haben, haben wir beschlossen zu Fuß dort hinzulaufen.
Vom Kreuzfahrthafen bis zur Sagrada Família sind es ca. 7 km. Die Planung des Gotteshauses begann bereits in den 1880er-Jahren. Die Architektur von Antoni Gaudí ist beeindruckend.
Bis heute ist die Sagrada Família noch nicht fertiggestellt. Laut Projektleiter soll der Bau noch mindestens bis 2035 dauern. Sie wollen sich aber nicht festlegen.

Seit dem 20. Februar 2026 ist die Sagrada Família mit der Fertigstellung des Spitzenkreuzes das höchste Gotteshaus der Welt. Der Torre de Jesucristo (Christusturm) hat eine Höhe von 172,5 m. Sehr beeindruckend, wenn man direkt davor steht.
Ein weiteres Highlight haben wir auf dem Rückweg zum Schiff besucht. Der Parc de la Ciutadella ist ein sehr sehenswerter Park im Altstadtviertel von Barcelona.
Und das Beste: Der Park ist kostenlos! Im Park gibt es einige Skulpturen, Brunnen und Wasserfälle. Zudem gibt es dort auch eine lebensgroße Statue eines Mammuts. Perfekt, um ein Erinnerungsfoto zu machen.
In Barcelona gibt es wirklich sehr viel zu entdecken. Wir konnten an diesem Tag nur einen kleinen Teil der Stadt erkunden. Für Eintrittskarten und Aktivitäten können wir GetYourGuide empfehlen. Die Plattform bietet eine Vielzahl von Aktivitäten, die man in Barcelona erleben kann.
Cartagena entdecken: Geschichte und Kultur in der Hafenstadt
Nach einem entspannten Seetag erreichten wir die zweite Station unserer Reise: Cartagena, eine Stadt im Südosten von Spanien. Als wir in den frühen Morgenstunden in Cartagena ankamen, begrüßte uns die Stadt leider mit Regen.
Nach dem Frühstück hatte es aber aufgehört zu regnen, daher stand unserem Landgang nichts mehr im Weg, dachten wir zumindest. Als wir gegen 10:00 Uhr von Bord gingen, bekamen wir eine amtliche Umwetterwarnung auf unser iPhone.
Da es aber nicht mehr regnete, beschlossen wir trotz der Warnung, die Stadt zu erkunden. Wir liefen erst zum Ascensor Panorámico, ein Aufzug, mit dem man bequem zum Parque Torres gelangt. Tickets kosten rund 2 € pro Person.
Die Fahrt mit dem Aufzug dauert ca. 30 bis 40 Sekunden und man hat einen beeindruckenden 360-Grad-Blick auf die Stadt.

Wir entschieden uns die kurze Strecke bis zum Eingang des Parks zu laufen. Als wir am Park angekommen waren, stellten wir fest, dass der Park wegen der Unwetterwarnung geschlossen war.
Da waren wir sehr enttäuscht, aber die Region hatte in den letzten Jahren schlechte Erfahrungen mit schlechtem Wetter gemacht. Aus diesem Grund können wir die Maßnahme der Behörden verstehen.
Der Eintritt in den Park selbst ist kostenlos. Im Park leben freilaufende Pfaue, die völlig frei zwischen den Bäumen und Wegen herumlaufen. Zudem befindet sich im Park das Castillo de la Concepción. Gegen eine kleine Gebühr kann es besichtigt werden.
Aufgrund der schlechten Wetterlage haben wir uns entschieden, nur die Innenstadt von Cartegena zu erkunden. So waren wir nicht zu weit weg vom Schiff, falls wir doch schnell zurück müssten.

Die Calle Mayor ist die Fußgängerzone und Flaniermeile im historischen Zentrum. Dort stehen einige prachtvolle Gebäude, wie das Rathhaus von Cartagena.
Málaga erleben: Von der Muelle Uno bis zum römischen Theater
Am nächsten Tag erreichten wir die spanische Stadt Málaga an der Costa del Sol. Bei traumhaftem Wetter starteten wir unseren Landgang. Das Hafengebiet von Màlaga ist sehr schön gestaltet.
Direkt am Hafen befindet sich die Flaniermeile Muelle Uno mit Cafés und Restaurants. Wirklich sehr einladend. Zudem steht direkt an der Muelle Uno ein großer bunter Würfel, der als Eingang zum Centre Pompidou Málaga dient.
Das Centre Pompidou Málaga ist ein Museum für zeitgenössische Kunst. Die eigentlichen Ausstellungsräume des modernen Kunstmuseums liegen unter der Erde.

Wir sind dann weiter zur Markthalle Mercado de Atarazanas gelaufen. Die Markthalle ist die berühmteste und belebteste Markthalle im Herzen der Altstadt.
Wir sind einmal durchgelaufen, sowohl um in die traditionelle andalusische Kultur einzutauchen als auch das echte, lebendige Lebensgefühl der Einheimischen hautnah zu spüren.
Ein weiteres Highlight in der Stadt sind die Festungsanlage Alcazaba und das römische Theater.

Danach haben wir uns noch das Castillo de Gibralfaro angeschaut. Von den Burgmauern aus hatten wir einen beeindruckenden Blick auf die Stadt, den Hafen und die Stierkampfarena Plaza de Toros La Malagueta.
Die Stierkampfarena bietet Platz für ca. 9.000 Menschen. Das beeindruckende Gebäude dient außerhalb von Veranstaltungen primär als Kulturzentrum und Museum.

Wenn du die Arena oder andere Sehenswürdigkeiten in der Region besichtigen möchtest, können wir dir GetYourGuide empfehlen. Der Vorteil von GetYourGuide ist, dass du oft einen Schnelleinlass durch einen separaten Eingang hast, so dass du nicht in der Warteschlange stehen musst.
Tanger: Entspannung im SPA & Meer auf der Mein Schiff Flow
Die nächste Destination unserer Kreuzfahrt mit der Mein Schiff Flow war Tanger in Marokko. An diesem Tag haben wir uns entschieden nicht von Bord zu gehen, da wir bereits im Juli während unserer Kreuzfahrt mit Mein Schiff 6 in Tanger waren.
Stattdessen haben wir uns an diesem Tag das SPA & Meer auf der Mein Schiff Flow angeschaut. Zu den Inklusivleistungen gehört die Nutzung der Saunalandschaft. Uns hat der SPA Bereich sehr gut gefallen.
Weitere Informationen zum SPA & Meer auf der Mein Schiff® Flotte: Mein Schiff® - SPA & Meer*
Cádiz: Beeindruckende Festungsanlagen an der Atlantikküste
Die spanische Stadt Cádiz liegt am Atlantik in der Region Andalusion auf einer Halbinsel. In der Regel braucht man keinen Shuttle-Bus vom Schiff in die Stadt. Es kann aber vorkommen, dass das Schiff weiter weg liegt; dann ist ein Shuttle notwendig.
Als wir dort waren, hieß es bis einen Tag vor Ankunft, dass es einen Hafen-Shuttle geben wird, da der Weg in die Altstadt sonst etwas weit wäre. Aber als wir in Cádiz ankamen, hatten wir doch den besseren Liegeplatz, so dass kein Shuttle notwendig war.
Wir waren bereits mit der Mein Schiff 6 im Juli in Cádiz gewesen. Damals hatte das Castillo de Santa Catalina geschlossen, deshalb konnten wir es uns nicht anschauen. Dieses Mal war es geöffnet. Der Eintritt ist kostenlos.
Das Castillo wird für kulturelle Veranstaltungen genutzt. Der Innenbereich ist sehr sehenswert.
Ein paar Meter weiter befindet sich ein weiterer historischer Ort, das Castillo de San Sebastian. Die Festung befindet sich auf einer kleinen Insel und sie diente als Drehort einiger Filme.
Hollywood nutzte sie beispielsweise für Actionseznen im James-Bond-Film “Die Another Day” mit Pierce Brosnan und Halle Berry in den Hauptrollen.
Es gibt natürlich noch viel mehr in Cádiz zu erleben. Schau gerne bei GetYourGuide vorbei. Dort findest du viele Aktivitäten für deinen Landgang.
Lissabon erleben: Die Fahrt unter der Brücke des 25. April durch
Die vorletzte Station unserer Kreuzfahrt war Lissabon. In den frühen Morgenstunden sind wir den Tejo entlang in Richtung Lissabon gefahren. Um den Hafen zu erreichen, muss das Schiff unter der Brücke des 25. April (Ponte 25 de Abril) durchfahren.
Wir sind zwar bereits im Juli mit der Mein Schiff 6 unter der Brücke durchgefahren, aber jetzt mit der Mein Schiff Flow war es nochmal spektakulärer, da die Mein Schiff Flow deutlich höher ist.

Als wir mit dem Schiff unter der Brücke durchgefahren sind, hatte man zunächst den Eindruck, dass das Schiff möglicherweise nicht unter der Brücke durchpasst. Und es waren wirklich nur wenige Meter. Ein echtes Highlight der Reise.
Vom Hafen in Lissabon konnten wir direkt in die Altstadt laufen. Dort sind wir gemütlich durch die Gassen geschlendert und haben das typische portugiesische Lebensgefühl gespürt.
Wenn du besondere Aktivitäten erleben möchtest, lass dich von den vielfältigen Möglichkeiten bei GetYourGuide inspirieren.
Erlebnisse auf See: Zwei ereignisreiche Seetage
Dann hatten wir zwei aufregende Seetage. Warum aufregend? Weil es am ersten Seetag leider eine medizinische Notausschiffung per Helikopter gab. So etwas ist extrem teuer, daher empfehlen wir jedem eine Reiseversicherung abzuschließen.
ℹ️ Mit der Jahres-Reiseversicherung der HanseMerkur* bist du sehr gut weltweit abgesichert, im Fall dir so etwas passieren würde.
Zudem war der zweite Tag sehr aufwühlend! Wir saßen um die Mittagszeit in der Taverna Dionysos und haben entspannt zu Mittag gegessen. Dann hörten wir auf einmal “Oscar, Oscar, Oscar” durch die Lausprecher des Schiffs.
Als erfahrene Kreuzfahrer wussten wir natürlich, was das bedeutet: “Mann über Bord”.
Es stellt sich heraus, dass kein Passagier der Mein Schiff Flow gerettet werden musste, sondern ein Flüchtingsboot in Seenot gesichtet wurde.
Der Kreuzfahrtdirektor informierte die Passagiere darüber, dass die Küstenwache von Cartagena die Menschen abholen wird. Bis das Rettungsboot allerdings eintraf, konnten wir natürlich nicht weiterfahren.
Die Flüchtlinge wurden schließlich an die Behörden übergeben. Danach musste der Kapitän natürlich aufgrund des Zeitverlusts schneller fahren, da einige Passagiere bereits am nächsten Tag in Palma nach Haus fliegen mussten.
Dann saßen wir abends in der Street Art Bar und wollten den Abend in Ruhe ausklingen lassen. Wir unterhielten uns gerade über die Ereignisse des Tages, dann hörten wir erneuert “Oscar, Oscar, Oscar” über die Lausprecher. Wieder ein Boot mit Flüchtlingen in Seenot.
Dieses Mal musste die Mein Schiff Flow die Flüchtlinge aber aufnehmen, da das Festland zu weit weg war und wir Zeitdruck aufgrund der abreisenden Passagiere hatten.
Abschluss in Palma: Historische Festungen und Gartenanlagen
Trotz aller Ereignisse an den Seetagen kamen wir pünktlich in Palma an. In Palma haben wir uns die Gartenanlage des Palacio de Marivent in Cala Mayor angeschaut. Es ist die Sommer-Residenz der spanischen Königsfamilie.
Es ist zwar nur ein kleiner Teil der Gartenanlage für die Öffentlichkeit zugänglich, aber es ist aus unserer Sicht sehr sehenswert. Der Eintritt ist kostenlos.
Anschließend haben wir uns noch das Castell de Sant Carles besucht. Es ist eine historische Festung, die auf der westlichen Seite des Kreuzfahrthafens liegt. Den Großteil der Festung kann man kostenlos besichtigen.
Um die Mittagszeit sind wir schließlich wieder zurück zum Schiff gelaufen. Auf dem Schiff haben wir gemütlich zu Mittag gegessen und den Blick auf Palma genossen.
Dann mussten wir auch schon wieder unsere Koffer packen, da wir am nächsten Tag bereits morgens um 5:30 Uhr zum Flughafen gebracht wurden.
Unser Fazit
Unsere 11-tägige Reise mit der Mein Schiff Flow war eine faszinierende Mischung aus kulturellen Highlights und teils unerwarteten Momenten auf See.
Von der beeindruckenden Sagrada Família in Barcelona über die charmante Atmosphäre in Málaga und Lissabon bis hin zu den historischen Festungen in Cádiz – jede Station hat uns aufs Neue begeistert.
Die Kombination aus Entdecken fremder Kulturen und der entspannten Zeit an Bord machten diese Kreuzfahrt zu einem ganz besonderen Erlebnis. Wir hoffen, dass dir unsere Eindrücke Lust auf deine nächsten Abenteuer gemacht haben!
